Sie haben sich für die Adoption eines Tieres aus dem Ausland entschieden?

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Sie haben sich eine ganz schöne Verantwortung angeschafft und nun eine große Aufgabe vor sich!

Ab jetzt liegt es in ihrer Hand, aus dem "Hund mit Vorgeschichte" einen perfekten, alltagstauglichen Begleiter zu machen.

 

An dieser Stelle: Ein erfolgsrezept gibt es leider nicht!

Aber: Wer motiviert, geduldig und konsequent mit seinem Hund arbeitet, der wird sehr schnell die ersten kleinen und großen Erfolge erzielen!

 

Nachstehend geben wir Tipps, Tricks, Empfehlungen und Checklisten für einen perfekten Start ins neue Leben und zitieren unsere Pflegestellen, Mitglieder und Adoptanten aus ihrem bunten Hundealltag.

 

 

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> Das Sicherheitsgeschirr

Wir predigen es bereits vor der Vermittlung und können es nicht oft genug erwähnen. Ein Sicherheits- oder Panikgeschirr ist Pflicht!

Alle Infos gibt es bei unseren Informationen unter Sicherheitsgeschirr. Wir bitten sie darum, die Kosten für ZWEI verschiedene Größen VOR der Abholung des Schützlings zu investieren! Das nicht gebrauchte Geschirr können sie bei guten Händlern ungebraucht zurück geben oder weiter verkaufen! Vorsicht ist besser als Nachsicht und jeder entlaufene Hund ist ein Hund zu viel! 

Auch wenn ihr Schützling vielleicht "gute Laune" mit sich bringt, gibt es Situationen, die plötzlich und völlig unverhofft auf sie und ihren Vierbeiner treffen. Ein nahendes Gewitter mit grollenden Donner, ein Feuerwerk im Nachbarsdorf zum Volksfest, im Sommer die Motoren von Traktoren, Motorrädern oder andere "Krachmacher" lassen sich nicht Vermeiden! Auch Hunde, die schon lange in Deutschland sind und sich vielleicht nicht ängstlich Zeigen, haben früher oder später Silvester vor sich, spätestens hier sollte das Sicherheitsgeschirr nochmal zum Einsatz kommen, auch wenn es vorher vielleicht nicht mehr benötigt wurde! 

Schützen sie ihren Vierbeiner, zeigen sie Verantwortung! 

 

> Die Hundeschule

Die Hundeschule ist ein wichtiger Punkt in unseren Vertragsbedingungen!Bitte nehmen sie die Aufgabe der Hundeerziehung ernst!

Die Hundeschule ist weniger für den Hund als mehr für den Menschen gedacht! In der heutigen Zeit gibt es zu viel Rücksichtslosigkeit unter Zweibeinern, wir möchten, das unsere Adoptanten gute Hundehalter sind und bitten darum, das sie sich weiterbilden, Situationen richtig einschätzen und die Körpersprache vom eigenen und fremden Hunden verstehen. 

Ein Hund mit wedelnder Rute, ist nicht immer freundlich! Ein Hund der knurrt, nicht immer der "Böse"! Und ein Hund schleckt ihre Hand auch nicht aus dem Körbchen ab, weil er sie liebt... wenn sie das alles denken, ist es höchste Eisenbahn! 

In vielen Hundeschulen gibt es Möglichkeiten zu schnuppern. Eine gute Hundeschule unterscheidet sich darin, das verschiedene Kurse angeboten werden, für jeden Hund und Halter findet sich somit das passende Angebot. 

 

 

> Probleme erkennen, Lösungen finden!

Nicht alles funktioniert von Anfang an! Und wer seinem Hund keine angemessene Eingewöhnungszeit gibt, der hätte ihn besser nicht adoptiert!

Je nach Hund und Halter klappt das Zusammenleben schon in den ersten ein bis zwei Wochen. Andere Hunde tun sich mit ihren Menschen schwerer und brauchen auch gut und gerne Monate um sich richtig einzugewöhnen.

In jedem Fall müssen sie geduldig sein und dürfen ihren Vierbeiner nicht überfordern. 

Wir können sie nicht auf alles Vorbereiten, denn auch wir sind manchmal über unsere eigenen Schützlinge überrascht!

Häufige Probleme sind:

 

> Stubenreinheit

Der Vierbeiner hatte keinen richtigen Alltag und musste in seiner Zeit im Tierheim auf den Betonboden pinkeln. Die Hunde nehmen Wiesen und Büsche mit dem richtigen Zeitmanagement sehr gut an! Wer also in den ersten Tagen regelmäßig nach draußen geht (je nach Hund alle zwei-drei-vier Stunden), wird sehr schnell einen Hund haben, der lieber draußen sein Geschäft macht! Für die Nacht empfehlen wir eine Box, in der sich der Hund unruhig melden wird, auch hier ist es wieder an ihnen schnell zu handeln und den Vierbeiner nach draußen zu begleiten! 

 

> Das Haus ist gruselig!

Nach der Fahrt nach Hause, den ersten Schritten im Garten, soll es schnell ins Haus gehen. Aber der Vierbeiner zieht die Notbremse! Ein Haus? Da geh ich nicht rein! 

Viele Hunde kennen keine Häuser von Innen. Sie wurden hinaus gejagt, wenn sie es versucht haben, viele Hunde im Ausland leben in den Vorgärten, schlafen Nachts auf der Türschwelle oder im Schuppen. Und plötzlich soll Hund etwas was verbotenes tun? 

Geben sie ihrem Hund ein wenig Zeit. Wenn es trotz gutem Zureden nicht klappt, dann handeln sie nach Möglichkeit und tragen sie ihren Vierbeiner ins Haus. An der Leine können sie ihn führen und ihm das Haus zeigen, wenn er sich nach dem Türschließen traut. 

Hat der Hund Angst vor glatten Böden, können sie dieses Problem zunächst mit Teppichen beheben. Auch Handtücher oder Decken gehen als sofort hilfe. Üben kann man dann, in dem man die Teppich-Straße durch Inseln ersetzt, zwischen denen ihr Vierbeiner hin und her wandern kann. Schnell wird er erkennen, das glatte Böden keine Lava sind. 

 

 > Menschen sind Gruselig!

 Menschen haben ihnen nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Vielleicht waren es mal Kinder, die ihnen über das Fell gestrichen haben, aber in den meisten Fällen, lebten sie neben den Menschen her und warteten auf die Reste, die sie nicht mehr essen wollten. Und Plötzlich ist da ein Mensch, der mit einem spricht! Ein Mensch, der einen anfassen möchte, der einem ein Geschirr anzieht und eine Leine einhakt und spazierengehen möchte. Der einen Napf Futter auf den Boden stellt und erwartungsvoll von oben herab auf das Fellknäul blickt, das sich nicht traut zu fressen...

Zeigt ihr Vierbeiner Angste, lassen sie ihn bitte in Ruhe. Anstarren, verfolgen, ständiges ansprechen, vor ihm stehen und überbeugen, bei jeder Gelegenheit berühren oder Kontakt suchen wenn er in einem Körbchen liegt, all das wirkt bedrohlich auf manch einen Hund.

Wer seinen Hund beim fressen beobachten möchte, tut es am besten durchs Schlüsseloch. Überschütten sie den Vierbeiner nicht mit Mitleidfloskeln! 

Weniger ist oft mehr und ein ängstlicher Hund, wird es ihnen Danken! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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