All zu oft müssen wir uns Rechtfertigen, für die Schutzgebühr, die wir für unsere Schützlinge festsetzen. 

Um einfach mal klares Licht in die Sache zu bringen, einmal die Karten offen auf den Tisch gelegt! 

 

So steht es um die Kosten, die ein Hund aus dem Ausland verursacht, bis er in Deutschland übernommen werden kann! 

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Transparenz ist das Wort, dieses Beitrages! 

 

Liebe Mitglieder, Adoptanten und Interessierte,
 
da es immer mal wieder Zweifler gibt, was unsere Aufwandsentschädigung für die Fellnasen betrifft, möchten wir euch mal unsere Kosten aufzeigen.
All zu oft werden Tierschutzvereine als "Geldmachmaschine" hingestellt, und wir möchten einfach mal Klarheit schaffen, das dem einfach nicht so ist. 
 
Es kann nicht sein, das in Deutschland auf diversen Plattformen, ungeimpfte Mischlings-Welpen für über 1000 € verkauft werden und wir uns, für unsere derzeit 480 € betragende Schutzgebühr, rechtfertigen müssen. Nichts desto trotz, sind wir bereit, dies zu tun um mit den Vorurteilen aufzuräumen! 
 
Auslands-Tierschutz heißt Projekte im Ausland fördern! 
Wir haben eine enge Kooperation mit den Tierheimen Jaca (Spanien), Udruga Castro(Kroatien), Cerca und Apav (Portugal).
Wir stehen hier mit in der Verantwortung, dass es den Hunden, die wir vermitteln, gut geht.
Das bedeutet, sie müssen so versorgt sein, das sie genug Futter, ärztliche Versorgung und eine angemessene Unterbringungen bekommen, bis sie ein passendes Zuhause gefunden haben. 
 
Wie finanziert sich das jeweilige Tierheim?
Die Tierheime versuchen vor Ort Spenden zu bekommen, einen geringen Teil bekommen sie von der jeweiligen Stadt, das reicht aber bei weitem nicht aus.
Durch die Welpenflut und das stetige füllen der Tierheime durch ausgesetzte oder beschlagnahmte Hunde, geraten sie immer wieder an ihre Grenzen.
Die größte Problematik sind aber schlicht vor Ort die Menschen, denn in Portugal, Spanien und Kroatien ist das Verständnis noch nicht so fortgeschritten, dass man Hunde und Katzen kastrieren könnte. Fakt ist auch, das in anderen Ländern - wie auch in Deutschland - durch Corona viele Menschen auf den Hund gekommen sind und zu diesem Zweck in Hinterhöfen Welpen produziert und auf illegalen Märkten verkauft wurden. Auch diese Hunde landen zum Teil nach und nach wieder in unseren Partnertierheimen... 
Von jeder eingenommenen Schutzgebühr, erhält das jeweilige Tierheim daher derzeit 200 € (für Kastration, Impfung, Wurmkuren, Floh- und Milbenmittel, Tracespapiere, Benzinkosten zur Fahrt zum Tierarzt, sollte dann etwas übrig bleiben, wird das Geld in Futter investiert.) 
 
Was muss noch  finanziert werden?
 
Aufwandsentschädigung gesamt 480 €
 
Das Tierheim bekommt für die Hunde 200 € (siehe oben)
 
weiterhin fallen an:
Transportkosten                          160 00 €  (Wir fahren ausschließlich mit vom Vet-Amt zugelassenen Transporteuren mit eigens dafür ausgestatteten Fahrzeugen!)
Umsatzsteuer (!)                           33,60 €  
Sicherheitsgeschirr (Portugal) ab 14,00 €
 
Übrig bleiben 72,40 €
 
Davon gehen weiter ab 
 
Bankgebühren
Benzinkosten im Inland (z.B. für Fahrten von Pflegestellen)
Werbekosten
Steuerberater
Tierarztkosten von Pflegehunden (manche Hunde sind länger auf ihren Pflegestellen und brauchen auffrischungsimpfungen / untersuchungen, haben u.U. auch unentdeckte Krankheiten)
Versicherungen 
Inserate (je nach Stadt/Gemeinde ab 20 € bis 60 € für 2 Wochen-Anzeigen)
Pensionskosten (wenn z.B. für einen Rückgabehund keine passende Pflegestelle nach Frist gefunden werden kann oder in anderen Notsituationen)
Büroartikel (Papierkram ist für einen Verein ein großer Teil der Arbeit!)
Postwertzeichen 
Homepagegebühr (der Support wird ehrenamtlich von einem Mitglied gemacht, sonst wäre auch dieser noch aufzuführen!)
und weitere die Dinge, die unvorhersehbar sind
 
Wären da nicht noch unsere Mitglieder, Spender, Gemeindezugaben, und Veranstaltungen, auf denen unsere aktiven Mitglieder versuchen, etwas Geld in die Kassen zu bringen, müßte die Aufwandsentschädigung viel viel höher ausfallen! 
 
 
Zudem sind wir auch stets Prüfungen unterlegen, die manches mal sehr Zeitintensiv sind!
 
Unsere Prüforgane sind:
- das Veterinäramt, das überprüft, ob die Transporte ordnungsgemäß und den Bestimmungen entsprechend ablaufen, sowie ob die Papiere in Ordnung und die reisenden Tiere gesund sind.
 
- Das Finanzamt, das überprüft, ob die ausgegebenen Gelder nur für Vereinszwecke verwendet werden.
 
- Das Gericht, das prüft, ob die Satzungsbestimmungen eingehalten werden, wie z.B.  Mitgliedsversammlungen, Vorstand, Rechte...  
 
 
Wir als Vorstand, Ansprechpartner und Pflegestellen bekommen kein Geld für unsere Tätigkeiten, wir machen es ehrenamtlich, neben unserem Hauptberuf! 
Auch unsere aktiven Mitglieder bekommen keine Entlohnung für ihre wertvolle Arbeit, es ist alles ehrenamtlich! 
 
Wir hoffen, das sich die Kosten wieder stabilisieren, mit zunehmenden Auflagen müssen wir aber auch weiterhin davon ausgehen, das wir die Schutzgebühren anpassen müssen. 
 
Dieser offene Einblick in die Gestaltung der Schutzgebühr, soll Verständnis und Respekt für unsere Arbeit und die von vielen anderen Vereinen aber auch für Tierheime im Inland schaffen! 
 
Für weitere Fragen stehen wir gerne mit Antworten für sie bereit!

Herzlich Grüßt
der TSV Hund und Katz e.V. 
 

 

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