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Auch wenn wir nur eine unterstützende Rolle für die Tierheime in Protugal spielen, so woltlen wir uns auch hier ein Bild vor Ort machen.

 

Wie die 5 Tage vor Ort waren, was wir erlebt haben und welche Erkenntnisse wir erlangt haben, lesen sie im Folgenden.

 

 

1. Tag

Wir haben dieses Jahr das erstemal unsere Partnertierheime in Nordportugal besucht. Am 07. Oktober machten wir uns neugierig und gespannt auf den Weg. Nachdem wir unser kleines Mietauto in Empfang genommen haben, sind wir in unsere wunderschöne Unterkunft gefahren. Mittags zog es uns direkt in das Tierheim Apav in Vieria da Minho. Wir wurden sehr herzlich von Liliana empfangen. Das Tierheim liegt mitten in den Bergen. Im Sommer sehr heiß, im Winter sehr kalt. Das Tierheim beherbergt zur Zeit 100 Hunde. Die Ausstattung ist sehr schlecht, Futter und sonstiger Bedarf wird nur durch Spenden abgedeckt. Es werden nun endlich einige neue Zwinger gebaut; aber bauen dauert dort leider sehr lang. Die Helfer arbeiten dort ehrenamtlich, nur eine Helferin bekommt ein wenig Lohn von der Stadt, leider läuft ihr Vertrag im November aus, wie es dann weitergeht ist fraglich. Alle Helfer sind dort mit viel Einsatz und noch mehr Herz bei der Sache. Ein älterer Herr fährt die Mitarbeiter mit den Tieren zum Tierarzt und hilft wo er kann. Die Tiere werden dort super herzlich versorgt, das muss bei den schweren Umständen erstmal schaffen. DANKE Liliana Ramos, Narcisa Rodrigues und unserem Senhor.

 
2. Tag
Nachdem wir eine entspannte Nacht hatten, sind wir direkt nach einem schönen Frühstück nach Rates gefahren. Nach einigen Umwegen und der Begnung eines herumlaufenden Mastins, den ich liebend gerne eingepackt hätte, erreichten wir das Tierheim. Lautes Gebell und eine ganz liebe und tolle Frau Raquel, begrüßten uns. Das Tierheim Cerca hat im Moment ca. 300 Hunde. Die Hunde leben in großen Zwingeranlagen. Auch hier überraschte uns die tolle Organisation. Raquel führt das Tierheim alleine, sie hat nur wenige Helfer, die die Anlage mit sauber halten und die Hunde versorgen. Durch die große Anzahl der Hunde muss alles mehrmals mit Wasser abgespritzt werden, dadurch ist es immer alles sehr nass. Wir überlegen nun für die Hunde Gummimatten zu kaufen, damit sie nicht mehr auf dem harten Boden liegen müssen. Am Tierheim befindet sich eine Tierklinik, die aber auch die Hunde in der ganzen Umgebung versorgt. Bruno, der Tierarzt macht das alles alleine. Kastrationen und kleinere OP's werden vor Ort durchgeführt. Für größere OP's werden sie Tiere in eine andere Klinik gefahren. Raquel erledigt alles selber, sie hilflt in der Klinik, kümmert sich liebevoll um die Hunde und muss vor den Transporten einen weiten Weg fahren um die Papiere für die ausreisenden Hunde zu besorgen. Das Telefon steht bei Raquel nicht still, sie fährt öfters Los, um einem Hund, der auf der Straße lebt zu helfen. Und auch hier in Cerca haben wir nur Herzlichkeit und Liebe für die Tiere erfahren.
 
2. Tag, 2. Teil
Nachmittags ging es dann mit unserer treuen Seele Raquel in ein städtisches Tierheim. Dort ist leider die Versorgung der Tiere sehr schlecht. Kranke Tiere werden nicht behandelt und die Arbeiter vor Ort sehen hier wirklich nur den Job. Die Hunde hatten nichts zu Essen und auch nichts zu Trinken, die Zwinger waren auch in einem schrecklichen Zustand. Sagen darf man dort nichts, sonst dürfen wir nicht wiederkommen. Raquel unterstützt auch dort, in dem sie Hunde mit in ihr Tierheim nimmt und ärztlich versorgt und einen sauberen Platz zum schlafen anbietet. Auf dem Rückweg haben wir noch einen kleinen Hund von der Strasse mitgenommen. Raquel ist informiert worden, das er schon länger dort rumläuft. Wir sind mit ganz vielen Gedanken in unser Guesthouse gefahren. Nach dem Abendessen und unseren Gesprächen wurde uns bewusst, das viele Sachen , die wir als verständlich sehen, in den Tierheimen gar nicht umzusetzen sind.
 
3. Tag
Unser Weg führt heute wieder nach Apav. Wir haben auf einen etwas ruhigeren Tag gehofft, doch schon auf dem Weg haben wir uns total verfahren. Nun ja wir sind ja angekommen 😂. Liliana hat uns schon erwartet. Heute soll es Fotosession von den tollen Hunden vor Ort geben. Nun ja ab in die Zwinger, wir wurden meistens freudig begrüßt nur manchmal waren ein paar vorsichtige Hunde dabei. Leine angelegt und dann sollte es draussen zum Foto machen gehen. Na, Pustekuchen indem Moment als der Zwinger verlassen wurde, hatten wir einen anderen Hund an der Leine. Sie wurden sehr ängstlich. Die Beschreibung der Mitarbeiter vom Tierheim ist also richtig. Freundlich und aufgeschlossen, doch Situationen, die sie nicht kennen, ängstigen sie. Bitte liebe Adoptanten bedenkt das BITTE. Laßt euren neuen Familienmitgliedern Zeit. Wir haben wirklich alles bei den Foto gegeben. Die Hunde wurden auch direkt gemessen und gewogen. Zwischendurch hat uns die liebe Narcisa noch mit Essen versorgt und direkt einen Hund zur Klinik gefahren, zur Kastration. Müde und kaputt sind wir zurück gefahren. Es war ein toller Tag.
 
4. Tag
Wir sind heute sehr aufgeregt und wissen nicht was uns erwartet. Unser Weg führt uns in die städtischen Tierheime, die leider nicht so geführt werden, wie es die Tiere verdient haben. Wir treffen uns in Cerca mit Raquel, Liliana Ramos und J Joaquim M. Machado. Unser erster Weg führt uns nach Famalicão. Dort durften wir leider keine Fotos machen. Wir haben aber 5 Hunde reserviert, die von Raquel die nächsten Tage abgeholt werden. Dabei ist auch eine Hündin mit ihren Welpen, die wir auf einer privaten Pflegestelle unterbringen möchten. Unser nächster Stop ist das Tierheim in Guimarães. Wir wurden von Helena Vitorino erwartet. Sie arbeitet dort und hat schon große Verbesserungen eingeführt, trotzdem ist es dort einfach nur schrecklich Wir haben direkt fünf Hunde mitgenommen, eine Hündin hat eine gebrochene Vorderpfote, die in dem Tierheim nicht behandelt wird. Weitere 3 Hunde werden von Raquel, die nächsten Tage abgeholt. Auf dem Rückweg gingen uns viele Gedanken durch den Kopf. Wir sind so dankbar, das Raquel unsere geretteten Hunde bei sich aufnimmt und sie bis zur Vermittlung versorgt. Sie hat schon so genug Arbeit. Wir haben die Hunde noch versorgt und sind dann mit schwerem Herzen in unsere Unterkunft gefahren.
 
5. Tag
Unser letzter Tag in Portugal. Morgen geht es schon wieder nach Hause. Heute möchten wir noch einige schöne Fotos von den tollen Hunden in Cerca machen. Wir haben uns nach einem schönen Spaziergang über den Markt in Vila do Conde auf den Weg gemacht. Natürlich haben wir uns mal wieder verfahren.🙄 Mit Gummistiefel und Handy bewaffnet sind wir dann ab in die Zwinger. Nachdem wir ausgiebig begrüßt wurden und es eine wenig ruhiger im Zwinger würde, konnten wir ein paar tolle Fotos einfangen. Mittags ist Raquel noch dazu gekommen. Sie hat uns noch ein wenig begleitet. Am frühen Nachmittag haben wir uns verabschiedet. Viele Sachen bewegen uns. Wir haben so tolle Menschen kennengelernt und haben nun auch für viele Abläufe mehr Verständnis. Danke für die tolle Zeit. DANKE Raquel Nobre, Narcisa Rodrigues, Liliana Ramos, Helena Vitorino und J Joaquim M. Machado.
 
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