Wir brauchen Pflegestellen - Deutschlandweit!

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Mit dem durchlesen helfen sie uns bereits wertvolle Zeit zu sparen!

 

 

 

Warum Pflegestellen?

Kaum jemand kauft die "Katze im Sack" wie man so schön sagt, so sind auch viele Menschen vorsichtig bei einer Direktvermittlung und möchten einen Hund, bevor sie ihn zu sich holen, erst einmal kennen lernen. Auch wenn bereits andere Hunde im Haushalt sind ist ein kurzes kennenlernen vorab von Vorteil um zu sehen ob das passen kann. Da wir leider nicht über ein Tierheim in Deutschland verfügen sind wir desshalb auf unsere Pflegestellen angewiesen, die es sich zur Aufgabe machen für die Hunde ein Sprungbrett in ein besseres Leben zu sein. So können die Hunde, die direkt aus dem Tierheim stammen, auch erstmals eingeschätzt werden und wir bekommen Angaben, wie das Zusammenleben ist, ob es vielleicht Probelme mit dem Verhalten oder ganz alltäglichen Dingen gibt.

 

Was kommt auf eine Pflegestelle zu?
Die Hunde und Katzen aus dem Süden kommen zumeist aus sehr schlechten Verhältnissen. Erwarten Sie daher keinen perfekten Mitbewohner! Aller Anfang ist schwer, auch für einen Vierbeiner.

 

Nicht selten haben die Hunde/Katzen beinahe ihr ganzes Leben hinter Gittern verbracht und kennen ihre Umwelt nicht, oder aber sie mussten sich auf der Straße durchschlagen. Das Vertrauen zum Menschen muss manchmal langsam aufgebaut werden. Dies  geschieht nicht von heute auf morgen, hier ist oft Geduld gefragt. Die wenigsten Hunde/Katzen sind von Anfang an stubenrein, wenn sie aus dem Tierheim kommen. Viele durften nie eine Wohnung von innen sehen. Eine Pfütze oder ein Häufchen auf dem Teppich, angeknabberte Möbel etc. können durchaus mal vorkommen und sollten Sie nicht aus der Fassung bringen. Ebenso können Verdauungsprobleme auftreten durch die Futterumstellung.
Ein Tier in Pflege zu nehmen, bedeutet genauso viel Verantwortung, wie ein Eigenes zu betreuen. Unsere Tiere haben die gleichen Ansprüche an Auslauf, Futter, tierärztlicher Versorgung, Pflege und Beschäftigung wie jedes Tier mit "Stammbaum".
Wir übernehmen die Kosten für die Haftpflichtversicherung der Tiere.  Tierarztkosten werden auf Wunsch vom Verein übernommen, jeder Tierarztbesuch muss aber mit uns abgesprochen werden, alle anderen Ausgaben, z.B. Futterkosten und die ortsübliche Hundesteuer werden von unseren Pflegestellen selber getragen.

 

 Folgendes sollten Sie zusätzlich beachten:
 
•    Verfügen Sie über genügend Zeit, die Sie mit dem Hund/der Katze verbringen können?
•    Ist der Vermieter einverstanden mit der Haltung eines Tieres?
•    Sind die Nachbarn Tierfreunde und verzeihen auch einmal Hundehaufen im Garten oder Gebell?
•    Sind noch andere Tiere im Haushalt, die mit dem neuen Mitbewohner keine Probleme haben werden?
•    Sind Sie bereit, den Hund/die Katze solange zu behalten, bis er endgültig vermittelt ist, auch wenn es sich um eine längere Zeit handelt?

--> Beachten Sie: wir haben KEIN Tierheim in das die Tiere im Notfall direkt umziehen können. Wenn sie Probleme haben, teilen sie diese bereits frühzeitig ihrem Ansprechpartner mit! Wir versuchen dann im äußersten Notfall eine andere Pflegestelle zu finden, dies geht aber nicht von heute auf morgen!
•    Durch wen wird der Pflegling betreut, wenn Sie in den Urlaub fahren oder auch im Krankheitsfall?
•    Sind Sie bereit uns gute Bilder und nach einiger Zeit Ihre Einschätzung/Beschreibung des Tieres zu mailen?

 

 

Welcher Hund kommt zu mir auf Pflegestelle?

Um uns selbst nicht mehr Arbeit zu machen, haben sie bitte verständnis das wir uns zunächst von Ihnen und Ihrem Umfeld ein Bild machen wollen. (Hierzu dient auch unser Fragebogen, den Sie uns bitte vollständig ausgefüllt schicken sollten!) Mittels Platzkontrolle und mit dieser einem kurzen Vorgespräch möchten wir den passenden Hund gemeinsam mit Ihnen aussuchen. Niemand hat etwas davon, wenn die Hunde mit einer Katze zusammen leben sollen, aber nicht Katzenverträglich sind oder man ständig um seine Kinder Angst haben muss, weil man sich einen Wildfang ins Haus holt. Ebenso sollte ein aktiver, junger Hund eher zu Menschen mit Zeit und Lust auf Sport als zu Couchpotatoes kommen. Aber auch für die gemütlicheren Menschen gibt es genügend Fellnasen!

 

Wie kommt der Hund zu mir?

Ebenso wie in der direkten Vermittlung kommen die Hunde zum großen Teil über den Landweg zu uns. Hierzu gibt es feste Termine und Orte, zu denen sie sich auch Zeit nehmen sollten. Einen Führerschein zu haben wäre sehr wünschenswert, sollte keiner Vorhanden sein haben sie vielleicht Freunde oder Bekannte die ihnen an diesem Tag helfen können das Tier abzuholen. Bitte bedenken sie, die Hunde sind viele Stunden in einer Box unterwegs. Nach dem anstrengenden Transport ist eine Fahrt mit Zug oder Bus einfach zu viel! Ort und Zeit werden ihnen Frühzeitig mitgeteilt, planen sie genug Zeit ein, denn mit verspätungen müssen wir immer Rechnen.

 

Wie lange bleibt ein Hund?

Die Vermittlung der Hunde ist sehr unterschiedlich. Je nach Hund kann dies zwischen 4 Wochen und einigen Monaten dauern.  Wir bemühen uns mit örtlichen Zeitungsinseraten, Kleinanzeigen und Aushängen die Vermittlung voranzutreiben um schnell das passende Zuhause zu finden. Natürlich freuen wir uns auch, wenn die Pflegestellen selbst Anzeigen und Aushänge für ihr Tier schalten und damit bei der Vermittlung behilflich sind.

 

Außerdem gibt es noch zu sagen:
•    Hunde werden nur mit Pflegestellenvertrag an die Pflegestelle übergeben, lesen sie sich auch diesen sorgfältig durch!
•    Möchten sie ihren Pflegehund am Ende doch selbst adoptieren wird mit ihnen ein Übernahmevertrag gemacht, wie bei einer normalen Vermittlung, auch fällt dabei dei Schutzgebühr ganz normal an!
•    Ihr Pflegehund ist nicht dazu da ihre Freunde und Bekannten zu unterhalten! Bitte haben sie verständnis und setzen sie ihren Pflegehund nicht unnötigen Menschenbegegnungen aus!
•    Lassen sie es in der ersten Zeit ruhig mit ihrem Pflegling angehen. In erster Zeit kleine Runden in der Nähe und am besten zu beginn immer die gleiche Runde um ihm Sicherheit zu vermitteln!
•    Sollten mehrere Personen im Haushalt leben, stellen sie im Vorfeld Regeln auf - Was darf der Hund und was nicht! Darf er auf die Couch? Darf er ins Schlafzimmer? Wann bekommt er Futter?
•    Gestalten sie ihren Alltag strukturiert, damit ihr Pflegehund leichter hineinfinden kann.
•    Haben sie bis zu diesem Punkt durchgehalten, sind sie nur noch wenige Schritte von ihrem Pflegehund entfernt!

 

So geht es jetzt weiter


Wir bitten Sie bei Interesse sich als Pflegestelle anzubieten, uns einen ausgefüllten Fragebogen zuzusenden! (diesen finden sie unter Vermittlungsinformationen!)

Gerne beraten wir Sie dann,  geben Tipps und suchen mit Ihnen zusammen den Pflegling aus, der am Besten zu Ihnen und Ihrem Umfeld passt.

 

 

Wir bedanken uns schon jetzt Herzlich für Ihr Interesse am Tierschutz und unserer ehrenamtlichen Arbeit um die Welt ein bisschen besser zu machen und hoffen sie bald als Teil unseres Teams begrüßen zu dürfen!

 

 

 

 

Möchten Sie eine Pflegestelle anbieten?

Pflegestellenvertrag

 

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